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Das sind nur einige Möglichkeiten, die wir im Internet aber alle schon gefunden haben. Die Entscheidung, wie Du Deine Statusliste gestaltest und welche Daten Du wie in Deinen Status aufnimmst, ist einzig und allein abhängig davon, inwieweit Du die Daten Deines Bewerbers anonym halten möchtest und seinem Anspruch auf Einhaltung der Privatsphäre respektierst.
Eigentlich sind alle Möglichkeiten legitim, doch insbesondere bei den beiden letztgenannten werden einige Awardverleiher ungehalten: kommt da doch schnell der fade Beigeschmack einer "Blacklist", "Negativliste" oder "Prangerliste" auf! Insbesondere dann, wenn ein Bewerber bloß gestellt wird! Und das ist immer der Fall, wenn jemand keine Auszeichnung gewonnen hat. "Schau an, er schon wieder" und ähnliche verachtende Worte sind dann keine Seltenheit.
Entscheide Du selbst, wie weit Du gehen möchtest bei der Darstellung Deiner Statusliste und entscheide, welche Informationen Du vom Bewerber preis geben möchtest.
Aber bitte sei so fair und schreibe es ausführlich auf Deine Seite, dass jeder Bewerber schon vor der Bewerbung lesen kann, wie und was Du letzten Endes in der Statusliste veröffentlichst. Dann hat der Bewerber immerhin noch die Möglichkeit, von einer Bewerbung bei Dir abzusehen, falls er mit der Art und Weise Deiner Darstellung in der Statusliste nicht einverstanden ist.
Uns ist es schon passiert, dass wir uns beworben haben (leider war zu dem Zeitpunkt keine Eintrag in der Statusliste des Awardverleihers vorhanden) und dann - nach unserer Bewerbung - feststellen mussten, dass die Anonymität nicht gewährleistet wurde ,weil der Name der Homepage nebst Verlinkung in die Statusliste eingetragen wurde. Für uns ist das nicht tragisch, denn wir bewerben uns auch bei Awardprogrammen, die die Daten in der Statusliste nicht "so" anonym halten, jedoch muss die Awardvergabe selbst sonst einen seriösen Eindruck bei uns hinterlassen. Immerhin ist es die Entscheidung eines jeden Bewerbers, ob er sich bei dem oder dem Awardprogramm bewirbt, denn er selbst muss entscheiden, ob er mit der Art und Weise des Awardverleihers klar kommt.
Dir als Awardverleiher allerdings darf das nicht egal sein: wenn Du seriös und glaubwürdig arbeiten möchtest, wenn Dir die Privatsphäre Deines Bewerbers sehr wichtig ist, dann entscheide Dich für eine Alternative, wo so wenig wie möglich Rückschlüsse auf den Bewerber gezogen werden können! Habe Respekt vor Deinem Bewerber und achte auf die Einhaltung der Privatsphäre!
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