Kapitel 'Qualifikation eines Awardmasters' [600x250]


Eine berechtigte Frage ...

Eine sicherlich sehr schwer zu beantwortende Frage, zu der es eigentlich keine einheitliche Meinung gibt, sind die Ansichten dazu doch zu verschieden.

Die einen beginnen bei Adam und Eva und drücken dies ganz simpel aus: die Tatsache, dass ein Awardmaster Bewerbungen bekommt und dass auch seine vergebenen Awards angenommen werden, qualifizieren ihn bereits als Awardmaster.

Diesem Ansatz kann man allerdings nur eingeschränkt zustimmen, hängt dies bereits von der Art der Bewerber ab: einem Awardjäger beispielsweise wird dies völlig Schnuppe sein, Hauptsache, er bekommt seinen Award.

Aber so einfach ist dies nicht und die Frage ist nach der Qualifikation eines "guten" Awardmaster gestellt!

Denn ein Awardmaster muss sich an wesentlich mehr Faktoren messen lassen: ein Awardmaster sollte seine Qualifikation nachweisen können! In erster Linie sollte er in der Lage sein, seine eigene Webkompetenz nachweisen können, seine Fähigkeiten in Webdesign und Gestaltung seiner eigenen Webseiten als Nachweis zu erbringen, aber auch inhaltlich und sachlich etwas zu bieten haben.

Je besser seine eigene Qualifikation nach außen sichtbar wird, umso eher akzeptiert ein Bewerber die Ansprüche des Awardmasters. Denn wer durch seine eigene Qualifikation nach außen in der Lage ist, das erforderliche Wissen und die Kompetenz "rüber zu bringen", wird auch von seinem Bewerber akzeptiert und anerkannt, dass er in der Lage ist, die Webseiten des Bewerbers adäquat zu beurteilen!

Woran kann man diese Qualifikation bemessen, woran kann man erkennen, ob der Awardmaster das erforderliche Wissen und die Kompetenz besitzt?

Abgesehen von der bereits eben angesprochen Fähigkeit in Webdesign, Gestaltung und inhaltlicher Ausprägung sind Faktoren, wie struktureller Aufbau der eigenen Awardvergabe, die Qualität der Vergabekriterien, die Präsentation der Awardgewinner und nicht zuletzt die Qualität der ausgezeichneten Webseiten nicht nur wichtig, sondern sehr aussagekräftig!

Wenn auch zu dem Thema "Qualität der ausgezeichneten Webseiten" berechtigte Einwände - wie etwa: "welchen Einfluss hat ein Awardmaster auf die Qualität der Webseiten seiner Bewerber, er kann sich seine Bewerber ja nicht aussuchen" - vorgetragen werden, ist dies sehr wichtiger Faktor! Die Qualität der ausgezeichneten Webseiten lässt sehr wohl auch Rückschlüsse auf die Ansprüche des Awardmasters erkennen, die wiederum wichtige Anhaltspunkte für den Bewerber sind.

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Auch, wenn es kaum jemand wahr haben möchte: die Qualifikation eines Awardmasters bemisst sich auch danach, wie er mit seinen Bewerber umgeht und - was noch ganz wichtig ist - dass er sich an seine eigenen selbst aufstellten Regeln und Kriterien hält. Nichts ist unglaubwürdiger, als dass man von einem Bewerber mehr verlangt, als man selbst im Stande zu leisten ist! Das betrifft natürlich auch und gerade die Fähigkeiten zum Thema Webdesign und inhaltliche Ausprägung.

Der Umgang mit dem Bewerber ist meist schwer zu beurteilen: zum einen kann ein Awardmaster auf den Seiten seiner Awardvergabe viel zu diesem Thema schreiben, zum anderen laufen die "Beziehungen" zum Bewerber für Dritte nicht sichtbar im Hintergrund ab. Die einfachste Art, den Umgang des Awardmasters mit dem Bewerber kennen zu lernen ist, sich selbst bei ihm zu bewerben. Aus eigener Erfahrungen gibt es da schon sehr große Unterschiede zwischen dem auf den Seiten bekundeten höflichen und hilfreichen und dem tatsächlichen Umgang eines Awardmasters mit seinem Bewerber!

Geteilter Meinung kann man sein, wenn es um das Thema valide Programmierung geht: denn in der Regel handelt es sich um keine professionellen Webdesigner oder Programmierer, sondern um Menschen wie Du und ich, die sich als Hobby ihre Webpräsenzen in langwieriger Arbeit aufgebaut haben, ohne sich dabei Gedanken über die Validität zu machen.

Und trotzdem muss man dies als Kriterium mit heranziehen, denn eine valide Programmierung kann man sich ebenso selbst beibringen, wie alles andere auch, was man zum Aufbau einer eigenen Webseite benötigt.

Wie viel Gewicht ein jeder auf die einzelnen Faktoren legt, muss jeder Awardmaster, aber auch jeder Bewerber selbst für sich entscheiden.

Ein weiteres Anzeichen für die Qualifikation eines Awardmasters kann man daran erkennen, ob er nachweislich das Niveau seiner Awardvergabe im Laufe der Zeit steigert.

Wie geht das? … wird der eine oder andere anmerken.

Jeder Awardmaster, der seine Aufgabe gewissenhaft durchführt, wird mit jeder Evaluation an Erfahrungen sammeln, wird neue Dinge kennen lernen, die nicht nur Design oder Gestaltung betreffen, sondern auch nützliche neue Dinge finden, an die er vielleicht bis jetzt nicht gedacht hatte oder die ihm bisher nicht bekannt waren. Ist er in der Lage, diese Erfahrungen in die Weiterentwicklung seiner Webprojekte einzubinden, wird sich zwangsläufig das Niveau seiner Webpräsenzen steigern.

Ein abschließender, aber bestimmt nicht letzter Faktor ist das Auftreten eines Awardmasters in der "Öffentlichkeit", das ebenfalls Aufschluss über seine Qualifikation gibt. Mit dem Auftreten in der Öffentlichkeit sind offene Kommunikationen mit Dritten gemeint. Diese können in Foren stattfinden, aber auch in heutigen online - Messenger und insbesondere auch in Mails. Denn offene Kommunikation will gelernt sein: nicht jeder ist bereit oder imstande dazu.

Wer sich als Awardmaster auch in der "Öffentlichkeit" aufgeschlossen und lernwillig zeigt, wird am ehesten in der Lage sein, seine Qualifikationen zu verbessern!

Eigene Qualitäten und Kompetenzen, eigenes Wissen und eigene Fähigkeiten selbstkritisch zu prüfen und zu hinterfragen ist der erste und wichtigste Schritt, seine eigene Qualifikation einzuschätzen und an ihr zu arbeiten. Auch das lässt die Qualitäten eines guten Awardmasters erkennen -leider nicht nach außen hin - am Anfang nicht, aber spürbar wird man dies im Laufe der Zeit auch nach außen erkennen können!

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Es gibt aber auch negative Beispiele, die zeigen, dass es um die Qualifikation eines Awardmasters schlecht bestellt ist:

Äußerst wichtig - und daher auch mit hoher Auswirkung auf die Qualifikation eines Awardmasters ist die Glaubwürdigkeit! Ein Awardmaster, der heute ein Thema so und Morgen wieder anders herum beurteilt, sich heute Pro und Morgen Contra über eine Sache äußerst, verliert sehr schnell an Glaubwürdigkeit!

Noch schlimmer ist es, wenn sich der Awardmaster nicht an seine eigen aufgestellten Regeln und Kriterien hält. Er kann nicht von seinen Bewerbern Dinge verlangen, die er selbst nicht einhält oder erfüllt und selbst nicht im Stande ist einzuhalten oder zu erfüllen. Diese Awardmaster sind ebenso unqualifiziert, wie Awardmaster, die gegen ethisch und moralische Grundsätze verstoßen. Dazu zählen insbesondere Awardmaster, die nach Aufnahme einer Bewerbung in den Status ihre Kriterien ändern und sie dann auch noch auf die laufende Bewerbung anwenden wollen.

Es gibt sogar Awardmaster, die sich dadurch selbst disqualifizieren, dass sie Teile einer Homepage des Bewerbers nachträglich ausschließen wollen, ohne dass in den Kriterien zum Zeitpunkt sowohl der Bewerbung als auch der Annahme der Bewerbung und Aufnahme in den Status davon ein Hinweis enthalten war. Diese Art von sog. Awardmastern disqualifiziert sich nicht nur selbst, sondern zeigt im hohen Maße Unfairness, Unseriosität und Unglaubwürdigkeit - kurzum: diese Art Awardmaster kann man nicht Ernst nehmen, denn sie verstehen ihr Handwerk nicht!



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