Kapitel 'Status' [600x250]


Das Thema Status oder Statusliste trifft bei vielen Awardverleihern auf völlig unterschiedliche Meinungen. Eigentlich braucht man sie nicht, doch anderseits ist sie schon empfehlenswert, insbesondere, damit der Bewerber den Fortschritt seiner Bewerbung und den Stand Deiner Bewertung einsehen kann.

In einigen Ländern wird eine Statusliste aus moralischen Gründen abgelehnt, insbesondere weil eine Statusliste eher als Prangerliste angesehen wird. Daher ist Frage entscheidend, wie kann man eine Statusliste gestaltet, dass insbesondere die Privatsphäre eines jeden Bewerbers gewährleistet werden kann.

Aber letzten Endes ist es die Entscheidung des Bewerbers selbst, ob er sich bei dem einen oder anderen Awardprogramm bewirbt, denn jeder sieht die Anforderungen an seine Statusliste anders.

An dieser Stelle möchten wir Dir die unterschiedlichen Möglichkeiten einmal aufzeigen. Entscheide Du aber selbst, was Dir wichtig ist und wie Du sie gestaltest.

1. Möglichkeit:

Möchtest Du Deinen Bewerber völlig anonym halten und nur ihm die Möglichkeit bieten, dass er den Fortschritt seiner Bewerbung erkennen kann ohne dass sich weitere Rückschlüsse auf seine Identität ergeben, dann reicht es völlig aus, denn Du ihm eine ID (dies kann ganz einfach eine fortlaufende Nummer sein) zuschickst und folgende Daten in der Statusliste veröffentlichst:

ID Datum der Bewerbung Besuche Abschluss
09-175 07.02.2009 X X X 06.03.2009

Aufgrund dieser Daten, die Du veröffentlichst, kann niemand anderes als der Bewerber selbst wissen, wer hinter dieser Bewerbung steckt! Die Angaben sind in jeder Hinsicht völlig anonym! Eine Erweiterung dieser Liste um das Land oder das Datum der einzelnen Besuche ist ebenfalls völlig anonym. Dabei werden selbstverständlich keine Verlinkungen auf die Bewerberseite "geduldet", sonst wäre die völlige Anonymität nicht gewährleistet!

2. Möglichkeit:

Viele bilden eine ID, indem sie die Anfangsbuchstaben vom Vor- und Nachnamen des Bewerbers verwenden, z. B. DM-117. Das ist auf den ersten Blick ebenfalls anonym. Dem aufmerksamen Beobachter der Awardszene wird jedoch nicht verschlossen bleiben, wer sich letzten Endes dahinter verbirgt. Denn einerseits kann diese ID (zumindest mit dem Kürzel z. B. "DM") auch auf mehreren anderen Seiten zu sehen sein und anderseits wird der aufmerksame Betrachter spätestens bei der ersten Auszeichnung für "DM" wissen, wer sich hinter diesem Kürzel verbirgt!

3. Möglichkeit:

Einige gehen noch einen Schritt weiter und teilen nicht nur mit, ob die Bewertung abgeschlossen ist, sondern zeigen auch auf, ob ein Award gewonnen wurde. Wieder andere tragen sogar ein, ob der Bewerber nun Gold, Silber oder Bronze gewonnen hat. Wieder andere verlinken das Ergebnis von der Statusliste aus zur Gewinnerpräsentation.

4. Möglichkeit:

Einige Awardverleiher tragen statt einer ID den Namen (meist den Vornamen) des Bewerbers in die Statusliste ein. Für den aufmerksamen Beobachter der Szene stellt dies gegenüber der 2. Möglichkeit kaum als Unterschied dar, dem weniger aufmerksamen Beobachter wird es etwas leichter gemacht.

5. Möglichkeit:

Wieder andere tragen den Namen der Webseite in die Statusliste ein: ab diesem Zeitpunkt scheiden sich die Geister, denn eine Anonymität ist hier nicht mehr gewährleistet.

6. Möglichkeit:

Dann gibt es einige Awardverleiher, die eine Verlinkung der Bewerbung auf die Webseiten des Bewerbers selbst vornehmen. Eine Verlinkung wird dann entweder auf die ID - so anonym sie auch scheint - gelegt oder auf dem Namen des Bewerbers oder der Name der Webseite wird direkt aus der Statusliste mit der Webseite des Bewerbers verlinkt.

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Fazit:

Das sind nur einige Möglichkeiten, die wir im Internet aber alle schon gefunden haben. Die Entscheidung, wie Du Deine Statusliste gestaltest und welche Daten Du wie in Deinen Status aufnimmst, ist einzig und allein abhängig davon, inwieweit Du die Daten Deines Bewerbers anonym halten möchtest und seinem Anspruch auf Einhaltung der Privatsphäre respektierst.

Eigentlich sind alle Möglichkeiten legitim, doch insbesondere bei den beiden letztgenannten werden einige Awardverleiher ungehalten: kommt da doch schnell der fade Beigeschmack einer "Blacklist", "Negativliste" oder "Prangerliste" auf! Insbesondere dann, wenn ein Bewerber bloß gestellt wird! Und das ist immer der Fall, wenn jemand keine Auszeichnung gewonnen hat. "Schau an, er schon wieder" und ähnliche verachtende Worte sind dann keine Seltenheit.

Entscheide Du selbst, wie weit Du gehen möchtest bei der Darstellung Deiner Statusliste und entscheide, welche Informationen Du vom Bewerber preisgeben möchtest.

Aber bitte sei so fair und schreibe es ausführlich auf Deine Seite, dass jeder Bewerber schon vor der Bewerbung lesen kann, wie und was Du letzten Endes in der Statusliste veröffentlichst. Dann hat der Bewerber immerhin noch die Möglichkeit, von einer Bewerbung bei Dir abzusehen, falls er mit der Art und Weise Deiner Darstellung in der Statusliste nicht einverstanden ist.

Uns ist es schon passiert, dass wir uns beworben haben (leider war zu dem Zeitpunkt keine Eintrag in der Statusliste des Awardverleihers vorhanden) und dann - nach unserer Bewerbung - feststellen mussten, dass die Anonymität nicht gewährleistet wurde ,weil der Name der Homepage nebst Verlinkung in die Statusliste eingetragen wurde. Für uns ist das nicht tragisch, denn wir bewerben uns auch bei Awardprogrammen, die die Daten in der Statusliste nicht "so" anonym halten, jedoch muss die Awardvergabe selbst sonst einen seriösen Eindruck bei uns hinterlassen. Immerhin ist es die Entscheidung eines jeden Bewerbers, ob er sich bei dem oder dem Awardprogramm bewirbt, denn er selbst muss entscheiden, ob er mit der Art und Weise des Awardverleihers klar kommt.

Dir als Awardverleiher allerdings darf das nicht egal sein: wenn Du seriös und glaubwürdig arbeiten möchtest, wenn Dir die Privatsphäre Deines Bewerbers sehr wichtig ist, dann entscheide Dich für eine Alternative, wo so wenig wie möglich Rückschlüsse auf den Bewerber gezogen werden können! Habe Respekt vor Deinem Bewerber und achte auf die Einhaltung der Privatsphäre!

Aktualität Deines Status: Für den Besucher Deiner Seiten erfüllt der Status noch eine weitere Funktion: die Aktualität Deines Status lässt ihn erkennen, ob und wie aktiv Deine Awardvergabe ist. Bewerber nehmen eher Abstand, wenn sie im Status noch Bewerbungen vom letzten Jahr vorfinden oder wenn eine Aktualisierung Deines Status bereits Monate her ist.

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Der Sinn einer Statistik!

Statistiken erfüllen nur dann ihren Zweck, wenn sie eine gute Aussagekraft besitzen. Denn Ungenauigkeiten oder Unvollständigkeiten können zu Fehlinterpretationen führen. Daher sollten alle die Indikatoren in eine Statistik übernommen werden, die auch einen umfassenden Gesamteindruck der wichtigsten Daten liefern, ohne dass der Leser anfangen müsste, Dinge zu überprüfen!

Und dies ist sicherlich der Fall, wenn man z. B. von einer Statistik in einen Status wechseln muss, um sich dort die fehlenden Informationen zu holen.

2009 Anz. Bewerber in Arbeit keinen Award ausge-
zeichnet
Gold Silber Bronze
November 7 2 4 1 - 1 -
Dezember 5 1 3 1 - - 1
Gesamt 12 3 7 2 - 1 1

Hier ist alles stimmig und der Leser muss sich nicht die Daten und Fakten von den anderen Seiten zusammen suchen.

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